Stressabbau durch Natur

Shownotes

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00:00:06: In der heutigen Folge geht es um Stressabbau.

00:00:10: Diese Woche war besonders anstrengend und ich hatte mehrere Punkte, an denen ich merkte – Ich bin zu angespannt!

00:00:18: Die Zündschnur war zu kurz.

00:00:21: Zu schnell reizbar, zu schnell frustriert Und ich war kurz davor alles hinzuschmeißen.

00:00:29: Und ich merkte zwei Dinge.

00:00:31: Ich sehnte mich danach alleine zu sein.

00:00:34: Nur für mich.

00:00:36: Stille keine Ansprache, keine Rücksicht nehmen, kein Zuhören – nicht auf andere eingehen.

00:00:45: Aber das alleine reichte nicht um runterzukommen!

00:00:49: Ich spürte ganz klar, irgendetwas fehlt.

00:00:54: und dann erinnerte ich mich an das Gespräch mit dem Waldbademeister und daran dass wir nicht nur Pausen brauchen sondern auch Orte, an denen wir wirklich abschalten

00:01:06: können.".

00:01:07: Orte, die uns nicht nur von äußeren Reizen befreien sondern auch helfen und selbst wieder zu spüren.

00:01:24: Ich hatte den Waldbademeister auf einem KI-Treffen kennengelernt.

00:01:29: Das war im Rahmen meines KI Kurses ein Treffen wie es viele gibt Menschen, die sich für Technologie begeistern Für Algorithmen Und die Möglichkeiten die uns KI bietet.

00:01:42: Und mittendrin dieser Mann, der mir von seinem früheren Leben erzählt.

00:01:47: Ein Leben das von Terminen, Deadlines und ständiger Erreichbarkeit geprägt war – bis er merkte, dass er nicht mehr konnte!

00:01:55: Dass er kurz davor stand auszubrennen.

00:01:59: Und dann fand er den Wald.

00:02:01: Nicht als Flucht sondern als Ort an dem er zu sich selbst fand.

00:02:07: Und heute begleitet er als Waldbademeister andere dabei genau das zu

00:02:12: erleben.".

00:02:13: wie die Natur uns hilft, zur Ruhe zu kommen, klarer zu denken und den Stress hinter uns zu lassen.

00:02:22: Die Geschichte hat mich nicht losgelassen – auch wenn ich jetzt nicht zum Baden in den Wald gehen möchte!

00:02:31: Diese Woche war das Gefühl des ständig Getriebenseins immer funktionieren zu müssen, immer erreichbar zu sein, immer auf die anderen eingehen zu müssen besonders stark und fordernd.

00:02:46: Und mein Leidensdruck war hoch genug, um mich zu fragen, was kann ich selbst tun, um diesen Stress vorzubeugen?

00:02:54: Was ist dran, an dem sich im Wald aufhalten – und warum es so wichtig ist, sich in der Natur zu bewegen!

00:03:06: Und in dieser Folge werde ich dir erzählen, was ich darüber rausgefunden habe… Warum allein Zeit in der Natur eben nicht nur ein Luxus, sondern eine Notwendigkeit ist?

00:03:19: So wie ich es für die Folge Gedanken unter freiem Himmel gemacht habe, habe ich ein wenig recherchiert.

00:03:29: Denn es geht nicht nur um ein diffuses Gefühl von Wohlbefinden das man vielleicht mit der Natur verbindet.

00:03:36: Es gibt handfeste wissenschaftliche Belege dafür dass Zeit und besonders allein Zeit in der Natur unseren Stress messbar reduziert.

00:03:49: Es gibt zum Beispiel Studien, die zeigen das schon ein kurzer Aufenthalt im Grünen – Die Aktivität der Amygdala senkt!

00:03:57: Das ist die kleine aber mächtige Alarmzentrale in unserem Gehirn, die für die Verarbeitung von Stress und Angst zuständig ist.

00:04:08: Wenn wir uns in der natur aufhalten wird diese Aktivitet heruntergefahren.

00:04:13: unser Gehirne kann endlich zur Ruhe kommen.

00:04:17: Und das ist ein biologisch verankerter Mechanismus, der uns helfen kann mit den Belastungen des modernen Lebens umzugehen.

00:04:26: Besonders beeindruckt hat mich eine Studie die zeigt es bereits eine knappe halbe Stunde in der Natur ausreicht Um unsere Aufmerksamkeit und unser Wohlbefinden messbar zu steigern.

00:04:39: Eine halbe stunde Das klingt nicht viel und dennoch reicht diese Zeit, um einen Unterschied zu machen.

00:04:48: Um uns wieder fokussierter ausgeglichener und widerständsfähiger zu führen!

00:04:55: In einer anderen Studie die über zwanzigtausend Menschen untersucht hat wurde herausgefunden dass zwei Stunden pro Woche in der Natur sei es in einem Park oder im Wald oder am Wasser, signifikant zu besserer Gesundheit und einem stärkeren Wohlbefinden beitragen.

00:05:16: Zwei Stunden in der Woche!

00:05:19: Das hört sich anderswärts machbar – Und doch scheint es für mich ab und zu unmöglich.

00:05:27: Warum ist das so?

00:05:29: Warum fällt es mir so schwer diese Zeit zu nehmen?

00:05:33: Vielleicht weil ich den Eindruck habe dass in unserer Welt wir ständig beschäftigt sein müssen um uns wertvoll zu fühlen In einer Gesellschaft, in der Pausen oft als Faulheit oder Zeitverschwendung gelten.

00:05:48: Dabei ist das Gegenteil der Fall.

00:05:51: Alleinzeit in der Natur gibt uns die Möglichkeit besser, effektiver und leistungsstärker zu arbeiten!

00:06:03: Und bei meinen Recherchen fällt mir plötzlich die Geschichte von den zwei Holzfällern ein – diese geht so... Zwei Holzfäller treten an einen Wettbewerb gegeneinander an.

00:06:16: Sie haben genau acht Stunden Zeit, um so viele Bäume wie möglich zu fällen!

00:06:22: Der erste Holzfeller arbeitet ununterbrochen – er macht keine einzige Pause, er schwitzt, er kämpft und schlägt verbissen Minute für Minute auf die Bäume ein und ist überzeugt dass jede Sekunde Stillstand verlorene Zeit ist.

00:06:40: macht jede Stunde eine Pause von zehn Minuten.

00:06:45: Er setzt sich ruhig hin, er dringt etwas, holt sich aus und schärft seine Axt!

00:06:52: Der erste Holzfäller sieht das und schmunzelt siegessicher als er die vermeintliche Faulheit seines Konkurrenten warne.

00:07:01: Am Ende des Tages traut der erste Holzfelder seinen Augen nicht.

00:07:06: Der zweite Holzfeller hat so viele Pausen gemacht aber fast doppelt so viele Bäume gefällt wie er selbst.

00:07:14: Völlig erschöpft und frustriert fragte erste Holzfälle, Wie ist das möglich?

00:07:19: Ich habe durchgehend geschuftet!

00:07:22: Und du hast jede Minute zehn Minuten

00:07:25: gefaulenzt!".

00:07:27: Der zweite Holzfeller lächelt und antwortet, ich habe nicht gefaulänzt.

00:07:32: Jedes Wahl wenn ich mich hingesetzt habe und eine Pause gemacht habe, habe auch meine Axt geschärft.

00:07:41: Ist es nicht schön, wie man ab und zu Sachen weiß an die man sich wieder erinnert in einer Situation, in der man sie gut gebrauchen kann?

00:07:49: Mir ging es in der letzten Woche genauso wie dem ersten Holzfälle.

00:07:53: Viel zu viel zu tun... ...und am Ende das Gefühl doch nicht viel geleistet zu haben!

00:08:00: Vielleicht sollte ich die Strategie vom zweiten Holzfelle übernehmen und öfter mal eine Pause machen.

00:08:09: Und damit fange ich am besten heute gleich einmal an Denn ich habe aus den Recherchen gelernt, dass allein Zeit in der Natur eben kein Luxus ist.

00:08:19: Sondern eine Notwendigkeit um arbeitsfähig zu bleiben.

00:08:25: Dass es eine Möglichkeit ist, um wieder Kraft zu tanken und mit frischer Energie in die nächste Woche zu starten.

00:08:34: Das könnte ich gut gebrauchen!

00:08:37: Okay... Ich mach das heute einfach mal.

00:08:41: ohne Ablenkung, einfach nur spazieren.

00:08:46: Atmen!

00:08:46: Die Natur um mich herum wahrnehmen.

00:08:50: Denn genau das brauche ich.

00:08:52: Einmal nichts tun außer da zu sein.

00:08:56: Vielleicht bin ich danach nicht nur entspannter sondern auch präsenter.

00:09:01: Das wäre schon großartig wenn ich weniger gereizt wäre Wenn die Zündsch nur wieder etwas länger wird Wenn ich wieder etwas geduldiger mit mir und anderen sein kann.

00:09:15: Und ein Bonus wäre es, wenn ich danach wieder klarer denken oder die kleinen Dinge wieder mehr schätzen kann.

00:09:31: Wenn ich überlege was mich sonst daran hindert das zu tun dann fällt mir ein dass sich ganz oft denke dafür habe ich keine Zeit oder heute ist es viel zu heiß dafür.

00:09:46: Oder auch Was soll das schon bringen?

00:09:51: Aber Ich nehme jetzt vor mich öfter an den Waldbademeister zu erinnern, an seinen Weg vom gestressten Projektmanager zu jemanden der anderen hilft, ihren Frieden und ihre Ruhe zu finden.

00:10:05: Und ich erinnere mich daran, dass es nicht um die großen Gesten geht sondern um die kleinen Schritte!

00:10:13: Vielleicht erst mal nur zwanzig Minuten, die ich mir nehme einfach nur Ich selbst zu sein ohne Erwartungen, ohne Bewertung – einfach im Hier und Jetzt sein.

00:10:28: Vielleicht ist das ja auch eines, was in unserer heutigen Gesellschaft fehlt?

00:10:33: Wir sind so sehr damit beschäftigt verbunden zu sein mit anderen – mit der Welt, mit der Arbeit, im Homeoffice vor Ort!

00:10:44: Dass wir vergessen haben wie wichtig es ist auch einmal unverbunden zu seien nicht im Sinne von Einsamkeit sondern im Sinne indem wir uns selbst wieder zuhören können.

00:11:00: Indem wir uns fragen, was brauche ich eigentlich?

00:11:05: Was tut mir gut und wie kann ich das in mein Alltag integrieren?

00:11:11: Also probiere ich einfach mal das, was sich schon weiß, dass es mir gut tut.

00:11:16: Rausgehen!

00:11:17: Alleine!

00:11:18: In die Natur Und einfach nur sein.

00:11:23: Vielleicht ist das doch ein Luxus Ein Luxus den wir uns aber öfter kennen sollten.

00:11:31: Und was mache ich heute anders?

00:11:33: Ich werde versuchen, heute bewusster die Stille wahrzunehmen.

00:11:39: Einfach genießen dass ich draußen bin für mich alleine!

00:11:46: Wer weiß vielleicht hilft es so.

00:11:57: und wenn du jetzt hörst und denkst ja das klingt gut aber ich weiß nicht wie ich das umsetzen soll dann fang einfach klein an.

00:12:06: nimm dir heute zwanzig Minuten geh raus Geh am besten mit Blick ins Grüne, spazier.

00:12:14: Und am Ende geht es nicht darum perfekt zu sein oder immer die richtige Balance zu finden sondern darum und selbst wiederzuerlauben diesen Moment der Stille und des Rückzugs zu suchen Denn das habe ich aus der Recherche für mich behalten.

00:12:32: Wir brauchen diese Stille für uns selbst und damit wir wieder für andere da sein können!

00:12:42: um gesund zu bleiben.

00:12:44: Für ein Leben, das sich eben nicht nur anfühlt als würden wir es durchhalten sondern als würden wie es leben.

00:12:51: und in diesem Sinne wünsche ich dir einen erholsamen Spaziergang ganz für dich allein!

00:12:57: Und das mache ich jetzt auch.

00:12:59: Tschüss bis zum nächsten Mal.

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