Weg vom Alltag, rein in neue Rollen:
Shownotes
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00:00:06: Schön, dass du wieder eingeschaltet hast.
00:00:08: Wir, das heißt Mats mein Mann und ich unterhalten uns weiter über Rollenspiel und damit wir dich richtig abholen wollen wir doch mal gerade noch mal klären um was für ein Rollens Spiel geht es uns?
00:00:21: Uns geht es um das Tischrollenspiel.
00:00:24: Das ist eine Art Gesellschaftsspiel bei dem man mit Würfeln Mit Charakterbögen Eine Art verbales Improvisationstheater macht.
00:00:40: Jetzt wollten wir heute den Schwerpunkt darauf legen, was das Rollenspiel mit Kommunikation zu tun hat außerhalb dass es eben nicht im psychologischen oder pädagogischen Sinne eingesetzt wird sondern als Gesellschaftsspiel.
00:00:54: Ja, das was am Tisch abgeht Das findet zum größten Teil in den Köpfen der spielenden Stadt und daher ist es wichtig unter den Spielern, aber vor allen Dingen auch mit der Spieleitung richtig zu kommunizieren.
00:01:10: Dass die Vorstellungen von der Situation in der sich alle befinden einigermaßen einheitlich ist.
00:01:20: Wir hatten beim letzten Mal in der letzten Folge ein Beispiel wo eine Reisende am Lagerfeuer war und das es auch ein sehr schönes Beispiel gewesen für die Kommunikation zwischen einer Spielerin und einem Spielleiter.
00:01:41: Der Spieleiter hat diese Situation erst beschrieben, aber bestimmte Details waren noch unklar.
00:01:46: Die Spielerin hat nachgefragt um zu klären wo ist das Lagerfeuer?
00:01:55: Wo kommt das Geräusch her?
00:01:57: Ist es Tag oder Nacht?
00:02:00: Kann ich was
00:02:02: sehen?
00:02:02: Genau
00:02:02: Das heißt Eine der Effekte, die durch das Rollenspiel geschult werden ist zum einen das Zuhören.
00:02:12: Also was erzählt mir die Spieleitung?
00:02:14: oder was erzählen mir die anderen Mitspieler?
00:02:17: Was sie tun und dann darauf reagieren und dann auch meine Geschichte oder meine Gedanken in Worte fassen damit die Anderen verstehen, was ich gerne tun möchte?
00:02:30: Genau!
00:02:31: Es ist wichtig richtig herüberzubringen.
00:02:38: Einmal für die Spieleitung, was ist diese Situation aber auch für die Spieler?
00:02:44: Was genau versucht man Charakter jetzt eigentlich?
00:02:50: Deswegen funktioniert Rollenspiel besonders gut.
00:02:52: dann wenn ich so viele Fragen gestellt habe dass sich mir gut vorstellen kann wie die Situation für meinen Helden aussieht.
00:03:00: oder meine Heldin und ich daraufhin dann sage okay Ich weiß jetzt, ich sitze am Lagerfeuer.
00:03:07: Ich habe mir was gebrutzelt.
00:03:08: hinter mir knackt etwas im Geäst.
00:03:11: Ich bin ganz alleine!
00:03:13: Ich sorge erst mal dafür dass ich dahin gucke wo das Geräusch herkommt und dann geht es ja weiter in dem entsprechend der...ich dann eben sage kann ich was sehen oder kann nicht sehen?
00:03:25: und damit dieses dieser Austausch über die Szene dazu führt, dass ich immer sicherer werde was ich eigentlich machen möchte.
00:03:33: Ja auch Details können wichtig sein wie beispielsweise das Detail... Die Reisende macht einen Schritt zur Seite.
00:03:42: oder der Kater Mijaut am
00:03:44: Boden?
00:03:44: Der Kater-Mijaut im Gebüsch.
00:03:50: Der Spielcharakter die Reisen macht ein Schritt zur seite damit das Feuer die Stelle beleuchtet wo das Geräusch herkommt.
00:04:00: Genau, das schult also auch das Vorstellungsvermögen in dem ich mich versuche in die Situation reinzufühlen.
00:04:09: mir vorzustellen wie ist es wenn nicht an einem Lagerfeuersitze?
00:04:13: Wie ist das wenn hinter mir dunkel ist und vor mir das Feuer ist?
00:04:18: dann sehe ich im Zweifelsfalle erstmal in der Dunkelheit nichts weil meine Augen sich an den Feuerschein gewöhnt haben.
00:04:24: aber wenn ich zur Seite trete in das Gebüsch leuchten lasse, kann ich vielleicht mehr sehen.
00:04:32: Genau!
00:04:34: Die Kommunikation hat ja etwas damit zu tun dass ich es schaffe... Das was mit meinem Kopf vorgeht, das was ich mir vorstelle so rüberzubringen, dass eine möglichst ähnliche Vorstellung dann auch von der gleichen Situation in den anderen Köpfen ist.
00:04:59: egal, ob ich jetzt als Spieleiter in der Situation beschreibe oder ob ich als Spieler beschreiber was meine Spielfigur macht.
00:05:10: Und da kann es über einen Unterschied machen ob ich sage ich schlendere mal dahin wo das Geräusch herkommt oder ob zu einem brennenden Stück Holz, benutze es als Fackel und mit der linken lockere ich schon mal das Schwert in meinem Schwertgurt.
00:05:39: Oder den
00:05:41: Dolch?
00:05:43: Und das Spannende ist ja dass was mich am meisten fasziniert diese gemeinsamen geschaffene Atmosphäre oder das Teilen des Was Ich sehe oder was ich mir vorstelle führt tatsächlich dazu, dass ich Bilder im Kopf habe als würde ich diese Szene tatsächlich erleben.
00:06:06: Und noch faszinierender finde ich das man sich später über das Erlebte austauschen kann.
00:06:15: und am schönsten finde ich eben tatsächlich auch in diesen Erinnerungen schwellen.
00:06:20: wenn eine Szene besonders gut gelungen ist dann bleibt sie in Erinnerung und wird nicht nur von einem geteilt von mehreren gleichzeitig.
00:06:30: und wir können uns gemeinsam, weißt du noch wie das da war?
00:06:32: Dann waren wir in der Höhle oder da standen wir gegenüber von dem König.
00:06:38: Oder Wir haben den einen Heist geplant und dann ging alles den Bach runter.
00:06:43: also das heißt wir können gemeinsam eine Erinnerung erschaffen
00:06:47: die
00:06:48: uns selber In der Geschichte als Akteure erlebt.
00:06:52: Das zum ein der gerade Erinnerungen an das Rollenspiel hängt, meines Erachtens auch davon ab.
00:07:04: Wie tief ich in meine Rolle eintauche?
00:07:09: Ich kann einen Barbaren spielen oder ich kann ein Barbare spielen der aus einem ganz bestimmten Stamm kommt Kind sich mit einem wilden Bären angefreundet hat und mit fünfzehn Jahren in eine Schlucht gestürzt ist, wo ihn dann zwei Mitglieder eines verfeindeten Stammes herausgerettet haben.
00:07:40: Das sind dann alles Sachen die nicht gespielt werden im Rollenspiel sondern die in meinem Kopf abgehen.
00:07:49: ich gebe meinem Charakter eine Hintergrundgeschichte.
00:07:52: Ich versuche mir möglichst viele Details vorzustellen und aus diesen Erlebnissen, die ich nie gespielt habe.
00:08:03: Die aber so im Hintergrund bei mir quasi im Hinterkopf bleiben.
00:08:09: Aus denen kann ich dann schöpfen wenn ich mein Charakter sprechen lasse, wenn ich ihn darstelle.
00:08:15: Wenn ich mir vorstelle welche Motivation er hat bestimmte Sachen zu tun
00:08:24: oder welche Erfahrung schon vorherrscht.
00:08:28: Ja, beispielsweise wenn dieser Charakter die Erfahrung gemacht hat Leute die ich als Feinde angesehen habe haben mir geholfen.
00:08:40: vielleicht ist er dann grundsätzlich fremden gegenüber erst einmal etwas offener und greift nicht sofort jeden an den er nicht kennt.
00:08:54: Idealerweise teilst du deine Ideen und Hintergrundgeschichte natürlich mit der Spieleitung, weil die diese Punkte auch einbringen kann.
00:09:05: Ja das ist dann wieder ein weiterer Aspekt!
00:09:10: Aber ich kann es für mich behalten und nur so raushängen lassen und sagen meine Erfahrung mit Bern ist dass man sich auch mit denen anfreunden kann in einer bestimmten Situation.
00:09:24: Oder aber ich habe es mit dem Meister geteilt und das ist keine Überraschung für den Meister.
00:09:28: Und er kann diese Situation provozieren in der Art, wie die Geschichte sich entwickelt?
00:09:34: Ja dadurch ergibt sich dann auch die Möglichkeit wenn die Spieleitung selbst Szenarien entwickelt auf diese Hintergrundgeschichten einzugehen und beispielsweise Nichtspielcharaktere auftauchen zu lassen, die in der Hintergrundgeschichte von einem oder mehreren Spielern eine Rolle spielen.
00:10:02: Aber wir waren gerade bei dem Erinnerungsaspekt und diese eigene Hintergrund-Geschichte macht für mich die Figur lebendigerer.
00:10:14: ich kann mich je mehr Details kleine Details auch teilweise, die jetzt nicht unbedingt für die Spieleitung interessant sind.
00:10:27: Die kann ich aber verwenden um auch selbst mein Charakter konsistent zu spielen und nicht mal in einer Situation völlig anders zu reagieren als in einer anderen ähnlichen Situation.
00:10:48: Was beides erklärbar wäre, mit dem Hintergrund ist es ein Barbar.
00:10:53: Aber wenn ich solche Kleinigkeiten festlege und eine möglichst genaue Vorstellung davon habe... ...was die Erfahrungen, was die Ängste sind, was Charaktereigenschaften sind...
00:11:13: Motivation?
00:11:15: Genau!
00:11:16: Also die Motivations- gibt sich aus der Hintergrundgeschichte für mich, wenn sie detailliert genug ist und ja so habe ich dann auch mehr Spaß an dieser Figur die sich natürlich im Rollenspiel selber dann auch noch weiterentwickeln kann.
00:11:40: Ich kann auch solche Hintergrunddetails mir während des Spielens ad hoc überlegen.
00:11:50: Wenn ich vor eine bestimmte Wahl gestellt werde, schlage ich jetzt den Säbelzantiger tot oder versuche ihn zu fangen.
00:12:03: Oder lass ihn wieder laufen?
00:12:07: Dann kann ich mir ad hoc überlegen habe ich vielleicht schon mal mit Katzen irgendwelche Erfahrungen gemacht welche Art waren die?
00:12:15: und dann behalte ich die aber für das weitere Rollenspiel wenn nicht vielleicht nochmal ein anderes Abenteuer mit meinem Barbaren erleben will bei.
00:12:30: Gibt es für dich eine Erinnerung, die für dich wichtig war?
00:12:35: Wo du eine Rollenspiel-Szene oder einen Charakter hattest in einem Abenteuern, wo dir aufgefallen ist und wie wichtig es war, dass du dir vorher überlegt hättest was dafür ne Hintergrundsache war.
00:12:48: als Beispiel?
00:12:51: Bin ganz schlecht darin... mich ad hoc an irgendwelche dinge zu erinnern.
00:12:59: Ich behaupte mal ja!
00:13:02: Ich wollte eigentlich ein Beispiel von dir bekommen.
00:13:05: Da müsste ich erst länger drüber nachdenken.
00:13:07: Ich
00:13:07: erinnere mich zum Beispiel an unserer Rollenspielrunde, zum Call of Coussoulo wo ich eine Bibliothekarin spiele und da das Spielsystem wie wir es verwenden die Hintergrundgeschichte quasi in mehreren Schritten beschreibt Ich, die Ideen hatte wie all sie ist und dass ihr Mann schon gestorben ist.
00:13:33: Und das ihr erwachsene Kinder irgendwo hat.
00:13:36: Dann zu einem späteren Zeitpunkt in einen der Szenen dazu führte Dass ich meinen Sohn angerufen habe um ihn so etwas zu fragen Der in einer anderen Stadt wohnt und hätten wir das vorher nicht festgelegt hätte wer mir diese Idee gar nicht gekommen.
00:13:53: Das ist so zum Beispiel eine ganz kleine Geschichte.
00:13:56: oder du hattest bei dem ersten Abenteuer, was wir richtig gespielt haben.
00:14:00: Hattest du einen Neffen von mir auftauchen lassen der aus ungefühmten und erfindlichen Gründen verschwunden war?
00:14:08: Und ich wusste dass das nicht seine Art war.
00:14:11: Das war dann zwar von der Spieleitung also von dir ein Detail, was du mir erzählt hattast aber es führte dann eben dazu, dass mein Charakter die Motivation hatte selbst Nachforschung anzustellen.
00:14:26: Weil die Polizei gesagt hat, die jungen Leute gehen studieren und dann verschwinden sie wieder das sei nichts Besonderes Und Sie aber der Meinung war mein Neffe macht sowas nicht.
00:14:35: Nicht ohne mir Bescheid zu geben dass er nicht mehr in Bielefeld wohnt.
00:14:39: Ja Das ist ein sehr schönes Beispiel für Ein Hintergrunddetail Dass dem Spielleiter bekannt war und aus dem ich dann als spieleiter ein ganzes Rollenspielszenario letztlich gemacht habe.
00:14:54: Das war sehr spannend, das gewesen!
00:14:57: Ja und wahrscheinlich kannst du dich auch deswegen so gut daran erinnern weil es in diesem Szenario um etwas ging was für dein Spielcharakter sehr wichtig war?
00:15:09: Das ist richtig.
00:15:10: genau also ich erinnere mich in den meisten Geschichten die wir gespielt haben an so Schlüssel-Elemente die dazu geführt haben, dass entweder die Geschichte eklatante eine Erwendung genommen hat oder mein Charakter einen bestimmten Aspekt dazubekommen hat den er vorher nicht hatte.
00:15:29: Also anderes Abenteuer, anderes Rollenspielsystem der tragische Tod meines Helden, der durch einen anderen Helden verursacht wurde und beide waren stark betroffen – der tote vielleicht mehr – und dann die anderen Helde versucht haben ihn wieder aus dem Reich der Toten zu holen.
00:15:48: Das war ein sehr einschneidendes Erlebnis, im wahrsten Sinne des Wortes.
00:15:53: Es hat aber die Heldengruppe tatsächlich stärker zusammengefügt in ganz vielen Aspekten und meinem Charakter, die Aktion der Helden tatsächlich belohnt wurden mit dem Wiederzurück senden meines toten Helden, in eine ganz eigene Beziehung zueinander gesetzt hat.
00:16:18: Das sind richtig schöne Erinnerungen.
00:16:23: Ich erinnere mich auch an Rollenspielsituationen, das ist jetzt schon in meiner Studienzeit sehr lange her, an Szenen die wir gespielt haben.
00:16:34: und das Spannende an diesen Szenes ist tatsächlich weil wir sie ja gemeinsam geschaffen haben dass sie geteiltes Wissen ist und wenn ich diese Leute wieder treffe, wir die gleichen Erinnerung an die Szene haben Vielleicht nicht an alle Details gleich, weil jeder Held anders betroffen war.
00:16:55: Aber wir können uns an die Geschichte erinnern und was unsere Helden erlebt haben Und das macht es auch nach zwanzig Jahren wenn man die Leute trifft schön den wieder zu begegnen.
00:17:08: Man hat etwas mit dem man was neu machen kann oder eben auf das Altes zurückgreifen.
00:17:15: Eine Sache die ich sehr schön finde im Rollenspiel Allerdings auch davon abhängt, dass man dieser Spielertyp ist der gerne sich tief in eine Rolle hineindenkt.
00:17:32: Da gibt es das andere Spielertypen die ihre Figur mehr so wie eine Marionette führen.
00:17:39: Aber wir sind halt beide Spielertype rein in die Rolle und sich möglichst tief da rein denken und rein fühlen.
00:17:50: Also diese eine Aspekt, den ich sehr schätze ist dass es mir die Möglichkeit gibt mich in Rollen hineinzudenken.
00:18:05: Die mir ansonsten ganz fremd wären.
00:18:14: Ich kann mich als Mann in eine Frau versuchen hinein zu denken.
00:18:26: mich in einen Zwergen hineindenken, der etwas gegen Elfen hast und ich kann dann in der nächsten Spielrunde mir ein Elfenschaffen der Zwerge nicht ausstehen kann.
00:18:44: Und ich glaube dass vielen Leuten diese Möglichkeit fehlt... Ich sag mal Nichtrollenspielern... Diese Idee fehlt!
00:19:03: in die Schuhe eines anderen zu denken und meintet wegen auch in die Rolle eines Extremisten, der eine Meinung vertritt.
00:19:15: Die völlig der widerspricht, die ich als reale Person vertrete.
00:19:22: Im Rollenspiel kann ich jede Person einnehmen Und mich mit ihr auseinandersetzen.
00:19:29: Das führt so mehr Toleranz gegenüber anderen Meinungen.
00:19:34: Das ist genau meine Hoffnung.
00:19:38: Dieses Üben im Rollenspiel, das kann man natürlich auch versuchen in der Realität umzusetzen.
00:19:47: und wenn ich beispielsweise versuche zu verstehen warum jetzt Bauern wegen irgendetwas protestieren gut dann weiß ich dass mir ganz viel Hintergrundwissen fehlt um deren Situation zu beurteilen.
00:20:11: Aber ich kann zumindest versuchen, mich in die Rolle eines Bauern zu versetzen auch wenn ich kein Landwirt bin und mir überlegen wie ist das?
00:20:25: Wenn ich einen Agrarbetrieb habe der heute so halbe industriell abläuft Ich bin Personalchef muss mich mit Technik auseinandersetzen.
00:20:42: Ich muss von dem wirtschaften Ahnung haben, ich muss von Pflanzenahnung und von Tieren im Zweifelsfall.
00:20:51: Ich muss ganz viele Dinge ein bisschen Ahnung habe und ich verbringe einen Großteil meiner Zeit auf dem Hof.
00:21:04: Ich kann selten mal Urlaub machen, denn wer macht Urlaubsvertretung?
00:21:09: Und ich als Büroangestellter?
00:21:12: Ich bin halt in einer ganz anderen Situation.
00:21:15: Und mich ärgern im Zweifelsfall die Trecker, die dann im Weg stehen wenn ich versuche zur Arbeit zu kommen weil gerade ein Protest stattfindet.
00:21:28: aber ich kann eben versuchen mich in deren Situation hereinzuversetzen und vielleicht ein bisschen Verständnis aufbringen.
00:21:39: Ich glaube, durch das Rollenspiel wird dieses hineinversetzen auf jeden Fall spielerisch leichter.
00:21:46: Weil du es im Rollenspielen übst!
00:21:48: Ich glaube Es wird leichter im Rollen Spiel diese Perspektivwechsel zu üben und dadurch dass Du es im rollenspiel übst kannst Du es in realem Leben leichter.
00:22:01: also jeder der nicht Nicht jeder, der kein Rollenspiel macht kann sich nicht so was hineinsetzen.
00:22:07: Und nicht jeder, die Rollenspiele macht kann es!
00:22:11: Genau aber ist auf jeden Fall durch das Rollenspielen etwas, was mehr gefördert wird?
00:22:18: Ein anderer Aspekt den ich für mich aus dem Rollensspiel ziehe ist auch dass man in Situationen flexibler in der Reaktion wird.
00:22:31: Es gibt ein paar Punkte bei denen funktioniert das bei mir trotzdem nicht Aber in vielen anderen Punkten kann ich sehr schnell auf eine veränderte Situation reagieren, ohne Hängen zu bleiben daran dass der Plan A war.
00:22:48: Dann gehen wir halt auf Plan B oder C oder D oder E weil das im Rollenspiel in der Regel öfter passiert insbesondere wenn zum Beispiel irgendwelche Proben nicht funktioniert haben und man eine neue Lösung finden
00:23:01: muss.
00:23:02: Das finde ich ein der Aspekte der auch sehr spannend war, was jetzt noch mal zurückkommt zu diesem gemeinsamen Erschaffen von Geschichten geführt hat.
00:23:13: Wenn ich zurückgucke wir haben ja mit unseren Kindern die immer mitbekommen haben dass wir hier gesessen haben mit anderen Erwachsenen und das gespielt haben irgendwann eigen Rollenspielrunden gestartet und haben dadurch eine Gemeinschaft und verschworene Gemeinsschaft gegründet mit durch diese gemeinschaftlich erschaffenen Erinnerungen und dieses Ausleben auch von Regeln, das Verhandeln von Situationen dazu geführt hat dass wir glaube ich besser mit unseren Kindern kommunizieren konnten.
00:23:52: Wie siehst du das?
00:23:54: Ich weiß nicht ob das nur in dem Rollenspiel lag wahrscheinlich auch an anderen Aspekten die unseren Umgang mit den Kindern angeht wie... gemeinsames Filme gucken.
00:24:12: Ja, aber nun machen wir ja das Rollenspiel schon deutlich länger als wir Kinder haben.
00:24:17: Wir haben uns über das Rollen- spiel kennengelernt und haben schon lange vor wir uns kennengelernet haben Rollenspiele betrieben.
00:24:24: Ich gehe schon davon aus dass das ein Einfluss darauf hatte wie wir auch mit unseren Kindern Rollenspielen Betrieben haben im Sinne von Dass wir mit ihnen geredet haben oder dass wir auch in der Lage waren uns in ihre Situation hineinzuversetzen.
00:24:41: Ja, das Rollenspiel hat ja sehr viel damit zu tun dass man die eigene Situation beschreibt und auch dass Vorstellungen abgeglichen werden.
00:24:58: Wir sind schon wieder am Ende unserer Folge angelangt aber es gibt noch soviel zu erzählen.
00:25:06: hast du Lust nach eine dritte Folge mit mir zu machen?
00:25:09: Diesmal vielleicht aus dem Nähkästchen, wie wir zum Rollenspiel überhaupt kamen?
00:25:16: Ja das ist auch ein interessanter Geschichte.
00:25:20: Vielen Dank fürs Zuhören!
00:25:21: Tschüss.
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