Innerer Widerspruch (2)
Shownotes
Schreibe mir Deine Fragen an: daskoennenanderebesser@web.de
Folge mir auf Instagram:
Finde mehr über Matz und seine Musik heraus: https://www.matzmachtmusik.de/
Transkript anzeigen
00:00:06: Hi!
00:00:07: Schön, dass du wieder hier bist.
00:00:08: Zum zweiten Teil meines Gesprächs mit meinem Sohn In der letzten Folge habe ich ja von meinem Sohne so einige neue Begriffe zu den von mir beobachteten sozialen und psychologischen Phänomen gelernt.
00:00:21: Also ich hab gelernt das kognitive Resonanz Das unangenehme Gefühl bezeichnet Wenn Denken- und Handeln nicht zusammenpassen.
00:00:31: Kognitive Dissonanz entsteht wenn wir zwei Gedanken Kognition im Kopf haben die sich widersprechen oder wenn unser Verhalten nicht zu unseren Überzeugungen passt.
00:00:43: Weil dieses Gefühl so super ungemütlich ist, versucht unser Gehirn es sofort zu lösen und eine der Möglichkeiten zum Auflösen einer kognitiven Dissonanz ist dass wir uns diese Situation zb schön reden.
00:00:58: Ein klassisches Beispiel Jemand weiß ganz genau das Rauchen ungesund ist.
00:01:03: Das ist die Kognition der Gedanke.
00:01:06: Trotzdem raucht die Person eine Zigarette.
00:01:09: Das ist das Verhalten!
00:01:12: Die Lösung des Gehirns gegen diesen inneren Stress?
00:01:15: Ach,
00:01:16: mein Opa ist damit auch neunzig geworden oder... Irgendwie muss ich ja meinen Stress abbauen.
00:01:26: Ich habe auch gelernt dass wir gerne der Masse glauben und dass dieses Phänomen diese oft zu unsichtbare Zwang sich einer Gruppe anzupassen als Konformitätsdruck bezeichnet wird.
00:01:40: Konformitätstruck ist also der Druck, der uns dazu bringt unsere eigene Meinung unser Aussehen oder unser Verhalten zu ändern nur um von einer Gruppe akzeptiert zu werden oder nicht unangenehm aufzufallen.
00:01:56: Dieser Druck kann von außen kommen zum Beispiel durch Sprüche oder abwertende Blicke von anderen aber auch machen wir ihn oft selbst weil wir Angst vor Ablehnung haben.
00:02:10: Klassisches Beispiel In einer Teambesprechung finden eigentlich alle die neue Idee des Chefs total unrealistisch, doch weil die ersten drei Kollegen laut zustimmen, traut sich niemand mehr etwas dagegen zu sagen und alle nicken brav mit!
00:02:25: So was nennt sich dann Gruppenzwang?
00:02:30: Außerdem habe ich verstanden dass unser Gehirn von Natur aus extrem neugierig ist und ständig nach dem nächsten Kick nach dem neuen sucht.
00:02:38: Und genau darum sind wir so verdammt empfänglich für Social Media.
00:02:42: Wir folgen Menschen, deren Luxusleben absolut nichts mit unserem eigenen Lebensrealität zu tun hat – weil es uns den Kick nach etwas Neuem bringt!
00:02:53: So und genau an dieser Stelle endete die letzte Folge und hier mache ich heute mit der neuen Folge weiter.
00:03:01: Da diese Prozesse nämlich meist komplett unbewusst ablaufen, sind wir eh wohl scheinbar wehrlos ausgeliefert….
00:03:08: Und ich möchte jetzt im Gespräch mit meinem Sohn herausfinden, was ich tun kann um diese Mechanismen mir bewusst zu machen und –was ganz konkret hilft– uns den Einfluss zumindest ein wenig zu entziehen.
00:03:24: Starten wir direkt in den zweiten Teil des Gesprächs!
00:03:38: Diese ganzen Strategien hast du gesagt sind ja unbewusst.
00:03:43: Gibt es Möglichkeiten?
00:03:47: Ich bin ja ein großer Fan davon, dass man sich selber immer wieder hinterfragt.
00:03:53: Gibt es Möglichkeiten sich selbst auf die Sprünge oder gibt es Möglichkeiten, sich auf die Spur zu kommen?
00:04:00: Dass ich da etwas ganz bewusst... Nein eben nicht!
00:04:04: Dass ich etwas unbewusst verändere um meiner Überzeugung anzuhängen.
00:04:11: Ja also zum einen müssen diese Strategien natürlich unbewusst sein.
00:04:15: Ich kann auch ganz bewusst sagen, ja ich überlege mir jetzt wie ich dieses Verhalten mit meiner Einstellung in Einklang bringen kann damit es mir weniger ein schlechtes Gefühl macht.
00:04:27: Oftmals bezeichne wir das einfach als schlechtes Bauchgefühl und gucken dann wie wir das verhindern können.
00:04:34: aber ansonsten wäre der erste Schritt um das zu verhinderm eben reinfühlen in dieses Gefühl und zu ergründen, wo das herkommt.
00:04:43: Ganz oft verbinden wir nämlich gar nicht dieses unangenehme Gefühl damit dass wir eine
00:04:50: kognitive Dessonanz erleben.
00:04:51: Genau!
00:04:52: Dass wir kognitiven Dessons erleben sprich eine Information bekommen haben oder ein Verhalten uns aufgefallen ist, was nicht mit unserer Einstellung einhergeht... ...oder anders herum.
00:05:06: Das wäre der erste Schritt zu gucken, wo kommt dieses Gefühl überhaupt her?
00:05:09: Kommt es tatsächlich von der anderen Person, dass ich die nicht mag?
00:05:13: oder kommt das daher, dass sie etwas sagt und mir diese Dissonanz auslöst.
00:05:20: Ich spüre im Zweifelsfall dieses schlechte Bauchgefühl wie du sagst und spür dann rein und fang dann quasi in der Meta-Ebene darüber nachzudenken.
00:05:32: ist das Gefühl ausgelöst durch die Quelle der Information?
00:05:37: ist es die Information selber, die bei mir dieses rumische Gefühl auslöst.
00:05:44: Gibt's noch eine dritte Alternative?
00:05:46: Was ein Grund sein könnte?
00:05:49: Wahrscheinlich aber mir wäre jetzt...
00:05:51: Also erst mal hast du Quelle oder Informationen als Auslöser.
00:05:56: und dann was passiert denn wenn ich jetzt erkenne okay ich kann die Person nicht leihen Die ist mir unsympathisch.
00:06:02: Dann
00:06:02: sollte ich vielleicht mal gucken, ob ich die Information unabhängig von der Person... Also ich stelle mir vor mein bester Freund sagt mir das, würde ich die immer noch als so negativ bewerben oder nicht?
00:06:15: Ich kann also quasi eine emotionale Dehnübung machen in dem ich mir überlege, ich habe diese Informationen von der personen, die dich nicht leiden kann.
00:06:23: Würde meine Reaktion genauso sein wenn ich meine beste Freundin oder meinen besten Freund, Frage und der mir diese Information gibt.
00:06:31: Und in dem Moment wo ich merke dann würde die Informationen annehmen ist die Information selber nicht Kern des Auslösens?
00:06:42: Kann ich mich mit der Information ja weiter beschäftigen?
00:06:48: Ähnlich aber deutlich schwieriger kann natürlich auch Informationen die mir von Leuten gegeben werden, die mir wichtig sind den ich eh schon glaube auch nochmal hinterfragen, die ich gucke.
00:06:59: Wenn mir das jetzt eine Person sagt, die nicht kenne oder die mir sogar unsympathisch ist, die mir schon mal Lügen erzählt hat, würde ich der genauso leichtfertig glauben?
00:07:10: Ich kann also hier quasi die Gegenprobe machen.
00:07:12: Richtig!
00:07:13: Ich glaube jemanden weil ich ihm vertraue, würde diese Information auch jemanden glauben dem ich nicht vertraube.
00:07:23: Und was mache ich jetzt, wenn ich feststelle es ist die Information, die die Dissonanz auslöst?
00:07:27: Weil ich zum Beispiel mit dem Autofahrer, obwohl ich weiß dass wir fossile Brennstoffe nur begrenzt haben.
00:07:34: Dann gucke ich warum löst diese Informationen in mir unwohl sein als aus?
00:07:42: und wieso zeige ich dieses Verhalten?
00:07:45: habe ich zum beispiel gar keine andere Möglichkeit oder sind mir andere Dinge wichtiger?
00:07:53: Dass ich zum Beispiel schnell zum Dienst komme, statt dass ich eine Stunde unterwegs bin.
00:07:57: Genau.
00:07:58: Mindestens.
00:07:59: So ist es und dann muss sich abwägen Und da kommt dann eben dieser bewusste Prozess Ist das mir Wert mein Verhalten zu ändern?
00:08:10: Um eben mit meiner Einstellung einherzugehen?
00:08:13: oder sage ich, ich ändere meine Einstellung?
00:08:16: Beziehungsweise ist mir doch nicht so wichtig wie ich ursprünglich dachte und dann sollte auch diese Information in mir kein Unwohl sein mehr aus lösen, weil ich eben einen Umgang damit gefunden
00:08:27: habe.
00:08:27: Und einen bewussten Prozess für eine Entscheidung habe?
00:08:30: Das heißt... Ich entscheide mich dann für eine Handlung anstelle das ich was auch immer den Rest ausblende.
00:08:38: sondern ich weiß mir ist bewusst dass das ein perverses Verhalten ist.
00:08:41: Ich streichle Kühe und gleichzeitig esse ich Fleisch.
00:08:46: Richtig!
00:08:46: Dann hab' ich einen Bewuster an Auseinandersetzung damit Es dort eben Dinge gibt die miteinander nicht im Einklang stehen, aber ich kann für mich selber sagen.
00:08:57: Ich habe bewusst diese Entscheidung getroffen und ich würde sagen das ist schon ein ganz großer Schritt.
00:09:04: Das finde ich spannend es wieder so genau dass wir kommen uns selber ein bisschen als Detektive auf die Spur.
00:09:12: Jetzt noch eine Frage.
00:09:14: Du hast meine Podcast gehört auch in Bezug auf die laute Lehre also why we stupid people run the world, diese schöne Video.
00:09:25: Da habe ich ja auch gesagt etwas könnten wir uns von den Lauten abschauen nämlich dass wir selber öfter mal selbstbewusster auftreten bei einer Meinung die wir haben die abgeprüft ist aber eben nicht rein weiß oder schwarz ist und wir dann aber sagen Das ist von meiner Seite aus die beste Lösung.
00:09:49: Stattst die Leute, die gar nicht sehen dass es grauen-schwarz Töne noch gibt sondern sagen das ist die einzige Lösung.
00:09:57: Gibt's da noch Techniken?
00:09:58: Die du aus der Psychologie nennen kannst, die da helfen können?
00:10:01: Absolut keine Ahnung!
00:10:03: Aber ich würde sagen, dass alleine dieses Sich damit auseinandersetzen und eine fundierte Entscheidung treffen egal Wie ich zu dieser Entscheidung komme, habe ich dann ja eine Begründung und kann diese auch selbstbewusst vertreten.
00:10:18: Weil ich eben weiß... Ich weiß warum ich diese Meinung habe!
00:10:21: Und ich weiß, warum ich sie vertrete.
00:10:22: Also ich blabber nicht einfach nur was
00:10:24: nahe.
00:10:24: Das ist nicht nur etwas, was ich irgendwann mal gehört habe sondern ich habe für mich selbst entschieden dass sich diese Meinung vertrete und da kann ich die so auch selbst berußt rüber bringen.
00:10:32: Okay wie ging das zum Beispiel bei der Geschichte mit dem Wahl-Themi?
00:10:35: So ich hatte das am Anfang verfolgt und fand es dann sehr spannend dass ich mitbekommen hatte, wie man das so schön heißt viral in den sozialen Medien ging und sich Feindeslager aufgemacht haben.
00:10:54: Ein Pro-Wahl und die anderen Kontrawahl wobei es ja eigentlich um die Frage ging ist diesem Tier tatsächlich zu helfen oder ist ihm nicht mehr zu helfen?
00:11:05: Und wenn ihm zu helfen
00:11:07: sind die Mittel,
00:11:08: die eingesetzt werden gerechtfertigt für die Wahrscheinlichkeit des Kommens.
00:11:14: Ich hatte dann für mich entschieden ich halte es für völlig überzogen diese Rettungsmaßnahmen mit diesen vielen Einsatz von Geldern zu machen.
00:11:24: das war für mich ja dass ist ein Tier aber es ist genau ein Tier und wir könnten das selbe Geld vielleicht einsetzen mehr da reinzusetzen Wale davon abzuhalten in solche Situationen zu kommen, sprich uns klarerzumachen.
00:11:39: Was bedeutet es eigentlich?
00:11:40: Wenn wir im Meer ständig lautstärke Müll haben von unseren eigenen Lebensstandards oder Fische wegfangen so dass die Wahler dahin kommen müssen wo noch Fische sind.
00:11:54: das wäre ja auch so ein Punkt aber ich bin damit ziemlich alleine gewesen.
00:12:00: also ich habe mitbekommen dass die meisten Leute alle auf
00:12:03: pro
00:12:04: Wahl
00:12:05: gewesen sind aus den unterschiedlichsten
00:12:07: Gründen.
00:12:08: Ich hatte aber eine sehr interessante Diskussion mit jemanden, der eben genau das andere hatte und ich hatte dann erklärt – ich habe mir das angeguckt, ich verstehe was da passiert, aber meine Meinung ist die und die!
00:12:22: Und das Spannende war, dass derjenige mir zugehört hat Okay, das kann ich nachvollziehen.
00:12:29: Also es ist da nicht in diese Emotionalitätsspirale und in Vorwürfe und Moralität geraten sondern er hat dann gesagt okay ich bin trotzdem dafür dass das gemacht wird?
00:12:40: Das verbindet die Leute, das bringt die Leute zusammen.
00:12:44: aber er konnte verstehen dass ich eine andere Meinung habe und hat sie respektiert.
00:12:48: sehr schön in der Besprechung, aber das passiert heutzutage nicht so oft.
00:12:51: Das ist auch ein Punkt, der natürlich mit diesem reflektierten Entscheidend zusammenhängt.
00:12:56: wenn ich selber weiß wie ich auf eine Entscheidung komme dann kann ich diesen Entscheidungsprozess auch anderen mitteilen ohne sie für ihre Meinung an den Prangat zu stellen oder zu sagen du hast die falsche Meinung.
00:13:09: Du kannst eben sagen Ich habe beide Möglichkeiten angesehen und für mich selbst diese Entscheidung getroffen Und damit könnten Menschen generell viel besser umgehen, weil sie eben sagen okay ich muss diese Entscheidung nicht folgen.
00:13:22: Es gibt auch positive oder negative Seiten dafür.
00:13:25: vielleicht habe ich die auch noch gar nicht bisher betrachtet gehabt.
00:13:28: aber Ich kann nachvollziehen wie du jetzt auch meintest?
00:13:31: Ich kann eben nachvollziehend wo deine Meinung herkommt und das kann man auch respektieren!
00:13:38: Ich stelle es bei mir auch immer wieder fest dass... Du hattest ja vorhin gesagt unser Gehirn Markus Oder wir mögen es eine Meinung zu haben und suchen uns im Zweifelsfalle auch Bestätigung, obwohl unser Gehirn ja auch immer gerne Neues lädt.
00:13:52: Also ich lese hier auch gerne neue Sachen, lerne auch neue Sachen.
00:13:57: Und trotzdem merke ich wenn ich etwas höre was dem was ich zuvor gelernt habe widerspricht, hab ich genau diesen gleichen Widerstand den du beschrieben hast das sich anfange zu argumentieren und meine Sache zu verteidigen.
00:14:13: Ist das eine gute Sache, dass man erstmal versucht seine Sache zu verteidigen ohne... also ins emotionale abzutriften.
00:14:23: Sondern erst mal versucht seine eigene Positionen zu verteiden würde ja auch bedeuten ich muss noch einmal drüber nachdenken.
00:14:30: Ja!
00:14:31: Also rein aus einer energie
00:14:35: schützenden
00:14:38: Sparmen Perspektive ergibt es natürlich Sinn, dass wir erstmal nicht unser Verhalten oder unsere Meinung ändern, weil das ist Aufwand.
00:14:48: Wenn wir unsere Meinung ändern und damit auch unser Verhalten ändern dann müssen wir viele Dinge anders machen und wir sind Gewohnheitstiere.
00:14:56: Wir machen gerne das was wir eh schon tun
00:14:58: Weil unser Gehirn gerne auch wiederum Energie spart.
00:15:01: dieses sich auseinandersetzen diese aktiven Entscheidungsprozesse treffen ist energiezehrend Arbeit Und deswegen vermeiden wird es möglichst an den Stellen an denen wir ohne eine Verhaltens- oder Gedankensänderung durchkommen.
00:15:15: Versteht das richtig?
00:15:16: Ja, wir wollen uns generell nicht damit auseinandersetzen.
00:15:20: deswegen argumentieren wir erstmal dagegen beziehungsweise rationalisieren das ganze spielen es herunter tun andere Sachen dazu tun eben alles dass wir bei unserer Meinung und unseren verhalten bleiben können damit wir nicht irgendwas ändern müssen weil dann sobald wieder dieses kurzen fünf Minuten hatten, kurze fünf Minuten kognitive Dissonanz.
00:15:41: Danach geht es uns ja wieder gut und wir können so weiterleben wie
00:15:44: bisher.".
00:15:47: Also mit anderen Worten dauerhaften Kognitivedissonanz auszuhalten ist auch keine Lösung?
00:15:52: Nein das geht doch gar nicht!
00:15:54: Da geht's doch schlecht mit.
00:15:56: Okay aber in die Kognitive Dissonance rein zu spüren ist ein gesunder Prozess um sich selber klarer zu werden warum man bestimmte Entscheidungen trifft.
00:16:08: Wenn es uns das ganze Wert ist, natürlich.
00:16:11: Das kann auch bei Alltags-Sachen relativ egal sein.
00:16:17: Ich esse Nutella obwohl ich weiß dass die Pantagenbesitzer ausbeuten oder ähnliches weil ich das Nutella mag und in vorgedessen...
00:16:27: Ja da kommst du jetzt immer darauf an was einem persönlich wichtig ist.
00:16:33: Auch das wäre ein Grund Weshalb ich sagen könnte, okay da denke ich vielleicht noch mal drüber nach.
00:16:37: Will ich das tatsächlich mit meinem Kauf erhalten unterstützen oder nicht?
00:16:42: Aber keine Ahnung ob ich jetzt einen Apfel- oder eine Banane esse.
00:16:45: Da gibt es sicherlich auch ganz viele verschiedene Strömung
00:16:48: dazu.
00:16:48: Ökologische Fußabdrücke CO² im frühen Apfelessen nach sechs Monaten Lagerzeit im Kühlhaus ist mindestens schlechter als genau.
00:16:58: Ja
00:16:58: aber ob ich mir da jetzt den Aufwand machen möchte jedes Mal mich bewusst zu entscheiden das zu tun oder zu unterlassen, würde ich sagen ist wahrscheinlich auch wieder problematisch.
00:17:12: Ich komme jetzt wieder auf einen anderen Podcast zurück wo ich eben ja diese Entscheidungsmüdigkeit oder auch die Mitgefühlsmüdigkeit angesprochen habe dass wir in einer Gesellschaft sind, die uns sehr fordert ständig und genau wie immer müder werden und auch gereizt da weil wir diesen Prozess den du beschreibst an so vielen Fronten machen müssen.
00:17:34: Und wenn ich es richtig verstehe, ist das eher ein Plädio-E dafür an den Stellen wo sich der Kampf nicht lohnt.
00:17:41: Diese Energie auch nicht aufzuwenden damit die sie an anderen Stellen wo's sich lohnt für Gesellschaft oder für Familie oder für sich selber dann einzusetzen.
00:17:50: rechtlich?
00:17:51: Ja also ich würde sagen dass gibt Das muss jeder für sich selbst definieren.
00:17:56: aber es gibt immer viele große Themen wo man einen Einfluss hat wo man nochmal überlegen sollte, wieso mache ich das auf diese bestimmte Art und Weise?
00:18:08: Wieso unterstütze ich diese und diese Personen?
00:18:12: unternehmen was auch immer Aktionen aber auch dort kann man nicht alles auf einmal lösen verändern etc.
00:18:22: Das heißt wenn man eine bestimmte Sache denkt, da lohnt es sich nochmal drüber nachzudenken.
00:18:31: Noch mal nachzuschauen, noch einmal zu recherchieren.
00:18:32: Da kann man das machen und sich dann vielleicht eine Woche Zeit nehmen dort in seiner Freizeit Recherchen zu anstellen darüber nachdenken warum tue ich bestimmte Dinge so wie sie tun?
00:18:45: Und dann zur einer Entscheidung kommen und dass dann auch erst mal dieser Entscheidung dann auch erstmal folgen bevor man sich mit dem nächsten Thema auseinandersetzt.
00:18:56: Ich danke dir total, dass du dir Zeit genommen hast hier zu sitzen, mit mir zu unterhalten.
00:19:01: Ich finde es immer wieder spannend was wir für Themen haben und ich freue mich wenn du wieder mal Zeit hast und wir wieder über Dinge sprechen die ich mir so versuche die Welt zu erklären.
00:19:12: Ich freu mich drauf!
00:19:14: Dankeschön!
00:19:15: Tschüss Max!
00:19:25: Vielen dank fürs Zuhören
00:19:27: und vielleicht hast Du auch das eine oder andere für
00:19:29: Dich aus diesem Gespräch ziehen können?
00:19:35: Kognitiven Dissonanzen, ich mich bewusst auseinandersetzen möchte.
00:19:40: Und wer weiß?
00:19:40: Vielleicht entsteht daraus ja auch die nächste Folge!
00:19:43: Tschüss!
Neuer Kommentar