Handy aus, Hirn an!
Shownotes
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00:00:01: Hallo und herzlich willkommen!
00:00:06: Ich bin Berbel.
00:00:07: Und dies ist mein Podcast.
00:00:18: In der letzten Folge habe ich mit dir meine Beobachtungen zum Umgang mit dem kleinen Helfer schon geteilt.
00:00:24: In der heutigen Folge geht es mir darum zu beleuchten, was das Smartphone für uns als Eltern-und Fürfürsorgende Personen bedeutet.
00:00:36: Vater oder Person, die mit der Fürsorge für Kinder bedraut ist, besser deine Smartphone-Nutzung deutlich begrenzt.
00:00:44: Und ich teile mit dir meine Ideen dazu was Familien tun können um die Schattenseiten der Smartphone Nutzung einzugrenzen!
00:00:54: Die digitalen Medien – besonders das Smartphone – sind aus unserem Leben fast nicht mehr wegzudenken.
00:01:00: Der Siegeszug dieser kleinen praktischen Begleiter erklärt sich ja schon von selbst.
00:01:05: Es ist wahnsinnig vielseitig, hilfreich und immer dabei.
00:01:10: Aber je länger wir das Smartphone nutzen, je klarer wird – so groß wie die Vorteile sind, so groß sind auch Gefahren!
00:01:26: Wir sind noch ganz am Beginn zu verstehen, wie groß der Einfluss dieses kleinen Wunderwerks der Technik auf unser Ganzes sein ist Und vieles was wir herausfinden passt uns nicht in den Kram.
00:01:38: Wir wollen es nicht wahrhaben, denn dann müssten wir ja vielleicht was ändern.
00:01:46: Wir müssten uns vielleicht von lieb gewonnenen trennen!
00:01:49: Aber gerade wenn wir verantwortlich für Kinder sind, dann ist es unsere Pflicht, uns den Gefahren für unsere Kinder zu stellen und Lösungen zu suchen.
00:02:00: Aktuell lassen sich zwei große Gefahrenquellen durch den alltäglichen kleinen digitalen Begleiter ausmachen.
00:02:07: Es gibt klare Wahnsignale aus der Forschung der Medizin, der Psychologie und der Pädagogik über das was die Benutzung von Smartphones direkt mit unseren Kindern macht körperlich geistig und seelisch.
00:02:25: Und desgleichen häufen sich auch die Warnsignale darüber was die benutzungen von Smartphone's mit den fürsorgenden Personen und ihre Beziehung zu ihren Schützlingen macht mittelbar und unmittelbar.
00:02:44: Beide Gefahrenquellen gehen Hand in Hand und haben je nach Alter der Kinder größere oder tiefgreifendere Auswirkungen.
00:02:53: Und von manchen wissen wir die Tragweite noch gar nicht, weil die Langzeitstudien eben genau das benötigen – einen langen Zeitraum!
00:03:02: Das Smartphone begleitet uns aber vergleichsweise erst einmal für kurze Dauer.
00:03:09: Aber das was wir bereits wissen ist erschreckend genug damit wir nicht tatenlos bleiben….
00:03:17: So bin ich über eine Studie gestoßen, die einen Blick auf das Digital Still Face Phänomen wirft.
00:03:24: Am besten erkläre ich dir erst einmal was das analoge Still Face ist!
00:03:30: Bei diesem Experiment wurden die Auswirkungen von einem ruhigen unbewegten Gesicht auf Babys untersucht.
00:03:39: Babies brauchen ganz viel Ansprache und Augenkontakt Und in dem Experiment wurde deutlich, wie stark kleine Kinder auf die direkten Reaktionen und den Blickkontakt angewiesen sind.
00:03:52: Insbesondere in den ersten drei Lebensjahren – und das ist auch eine entscheidende Phase in der Hirnreifung!
00:03:59: Kinder leben vom intensiven Austausch mit ihren Bezugspersonen.
00:04:04: Im normalen Austauschen machen wir es automatisch.
00:04:07: Wir erzeugen Blickkonto und reagieren auf das Baby mit ausdrucksstarker Mimik.
00:04:11: Und das Baby reagiert auf uns.
00:04:14: Im Still-Face-Experiment schaut die fürsorgende Person auf ihr Kind und zeigt keine Regung, sie folgt keinen Gesten Sie redet nicht, sie zeigt keine Mimik.
00:04:27: Und das Kind zeigt eindeutige Stresssignale.
00:04:31: Es versucht unter allen Umständen den Kontakt wiederherzustellen!
00:04:36: Genau das passiert auch wenn wir auf unser Display starren.
00:04:40: Dann erzeugt ein modernes Digital still face.
00:04:45: Wir sind körperlich anwesend, aber psychisch sind wir weg und auch hier erlebt das Kind eine emotionale Unerreichbarkeit die neurologischen Stress auslöst.
00:04:57: Fällt es dir auch auf?
00:04:58: Ich sehe immer häufiger Männer oder Frauen auf der Straße oder an den Spielplätzen welche gebannt auf ihre Handys schauen oder beständig am Telefon mit jemanden sprechen, während im Kinderwagen oder im Sandkasten kleine Kinder- oder Babys spielen oder liegen und meistens mit ihnen versuchen Kontakt aufzunehmen.
00:05:22: Das krampft jedes Mal mein Herz!
00:05:25: Und nein ich weiß nicht ob die beobachtete Situation ein Muster oder eine Ausnahme ist Aber ich sehe sie so häufig in so vielen Varianten und Situationen, dass sich nicht umhin kann von einer Regelmäßigkeit und nicht von einer Ausnahme auszugehen.
00:05:41: Uns ist oft gar nicht klar was wir unseren Kindern damit antun.
00:05:45: Wir wollen ja nur schnell im Kontakt bleiben die Nachrichten sehen oder etwas klären Was in dieser Zeit mit unserem Kind passiert.
00:05:54: das bekommen wir ja gar nicht mit Und wir sind vielleicht einfach nur genervt von dem Geschrei und dem Gequengel, aber wir verstehen nicht in welche schreckliche stressige Situation wir unser Kind bringen.
00:06:06: Für Kinder ist es elementar wichtig dass der Fokus der behütenden Person auf ihnen liegt.
00:06:12: Das ist quasi ein evolutionäres Überlebensprogramm Je kleiner je wichtiger.
00:06:18: Wenn das Kind ruft Mama guck mal!
00:06:20: Und die Bezugsperson antwortet allenfalls ohne den Blick vom Handy zu heben Oder ist gereizt oder abweisend?
00:06:29: Dann ist das eine kleine Panik-Situation.
00:06:34: Und es ist keine gute Ausgangslage für ein gesundes Selbst und Fremdbild, denn das Kind erlebt seine fürsorgende Person als launisch – oder schlimmer noch dass es selber nicht von Interesse ist!
00:06:48: Die Hintergründe dafür versteht es.
00:06:51: Die Chancen stehen gut, dass es zwei Überzeugungen entwickelt, die sein ganzes Leben beeinflussen werden.
00:06:58: Ich bin nicht so wichtig wie das Teil da in Deiner Hand und ich störe ständig!
00:07:04: Es verliert damit eine essenzielle Grundlage für Selbstliebe- und Selbstbewusstsein – und damit auch für Mitgefühl-, Gemeinschaftsgefühl- und soziale Verantwortungsübernahme.
00:07:18: Und damit hat die Summe all diese Erfahrungen einen sehr großen Einfluss auf das ganze Leben und damit mittelbar, auf unsere Gesellschaft im Ganzen.
00:07:37: Ich fand mehrere Studien in denen davor gewarnt wird dass bei Kleinkindern vermehrt Fütter- und Einschlafstörungen auftreten wenn die Eltern während der Betreuung des Babys oft das Handy nutzen.
00:07:49: Im weiteren Verlauf verzögert sich die Sprachentwicklung des Kindes vermutlich weil die Eltern zu wenig mit ihrem Kind aufmerksam und direkt reden.
00:07:59: Letztendlich führt die übermäßige Smartphone-Nutzung zu geringem Selbstwertgefühl, Mangel in der Impulskontrolle, Beeinträchtigung kognitiver Funktionen.
00:08:20: Dann hindert es die Kinder am Erlernen des korrekten Umgangs in schwierigen Situationen und wie sie ihre eigenen Emotionen regulieren.
00:08:30: Das zeigen die Studien sehr deutlich!
00:08:32: Die neueste Studie hierzu im Journal of Human Development and Capabilities warnt vor dem deutlichen Zusammenhang zwischen Smartphone-Nutzung bei Kindern unter dreizehn Jahren und schlechter emotionaler Regulation, geringem Selbstwert, Abspaltung von Realitätsbezug sowie erhöhten Gefahren für Suizidgedanken – insbesondere bei Mädchen.
00:09:01: Soziale Medien bedeuten oftmals gesteigerte Gefahr in jungen Jahren bereits mit Cybermobbing, fragwürdigen Influencern und Trends sowie schlechten Beziehungserfahrungen konfrontiert zu werden.
00:09:15: Und dazu raubt die Nutzung des Smartphones oftmals den Schlaf – und erzeugt Schlafstörungen!
00:09:22: Schlaf ist jedoch wieder genau das was für Kinder und deren Entwicklung sehr wichtig.
00:09:28: Zusätzlich bedeutet erhöhte Nutzung von Medien oft die verminderte Auseinandersetzung mit anderen im direkten Kontakt.
00:09:37: Zusätzlich bedeutet die erhöhte Mediennutzung oft eine vermindete Auseinsatzung in realen Kontakt mit anderen, und das macht Jugendliche unbeholfen!
00:09:49: Wer aber in einer direkten Situation unbehoffen sich fühlt, der zieht sich gerne aus dieser zurück – und das befeuert einen Teufelskreis.
00:09:58: Ich ziehe mich aus der sozialen direkten Kontakt zurück, um mich in der Online-Welt sicherer zu fühlen.
00:10:04: Dadurch habe ich weniger Übungsmöglichkeiten mit anderen mich auszutauschen und ich flüchte noch schneller in diese
00:10:12: Onlinewelt.".
00:10:14: Und dann kommt da noch das Phänomen der ständig verzerrten Selbstwahrnehmung dazu – wer sich kontinuierlich in den Medien selbst darstellt?
00:10:23: Der steht beständig im Mittelpunkt seiner Handlungen!
00:10:26: Und das Verständnis, auf andere mal Rücksicht zu nehmen wird erst gar nicht entwickelt.
00:10:31: Daher werden Jugendliche schnell unsozial und nazistisch wenn sie sich zu viel in den sozialen Medien auffalten.
00:10:39: Dazu kommen noch weitere Studien zum Beispiel aus Großbritannien die die Nutzung von sozialen Medien während der Pubertät in klarer Verbindung mit geringerer Lebenszufriedenheit innerhalb eines Jahres aufzeigt.
00:10:53: Noch lange bevor ich all diese Studien gelesen hatte, stieß sich persönlich auf ein Phänomen das mich bereits damals irritierte.
00:11:00: Als meine Kinder in der Schule waren, kamen die sozialen Medien – insbesondere WhatsApp gerade erst richtig im Mode!
00:11:08: Und ich habe mich sehr unbeliebt in der Schule gemacht weil ich klar sagte dass elfjährige Kinder keine Smartphones und schon gar nicht Chatgruppen nutzen sollten.
00:11:17: Damals stand in den AGBs von Whatsapp auch noch drin dass das Mindestalter der Nutzung für ab sechzehn galt.
00:11:25: Aber das ignorierten die meisten Eltern und in den Austauschen im Elternabend meinten die meisten Eltern schon, dass Kinder diese Austauschmöglichkeit dringend bräuchten – sie würden ja sonst abgehängt!
00:11:39: Und mein Argument, dass wir als Eltern im Kollektiv hier auf Einfluss nehmen könnten wurde in den Wind geschlagen….
00:11:46: Man wollte das nicht hören, schon gar nicht wollte man sich mit den Jugendlichen auseinandersetzen.
00:11:52: Ich habe es trotzdem getan!
00:11:54: Meine Kinder bekamen kein WhatsApp – ich erklärte ihn auch wieso nicht?
00:11:59: und ich setzte es in der Schule durch, dass es keine Hausaufgaben oder Schulveranstaltungsgruppe in WhatsApp gab.
00:12:06: Den Preis mussten dafür meine Kinder leider zahlen, durch Ausgrenzung und böse Worte… aber bereuen tu' ich das bis heute?
00:12:15: Manchmal muss man sich gegen den Strom stellen.
00:12:18: Rauchen war früher auch überall Gang und Gebe, überall!
00:12:22: Bis schädliche Auswirkungen so drastisch bekannt wurden dass wir nun Gesetze haben die das reglementieren.
00:12:28: Dasselbe gilt für Autorabgase oder Alkoholkonsum.
00:12:32: Wir sind schnell dabei etwas Bequemes- oder Suchterzeugendes als unaufhaltsam darzustellen bis jemand uns die Gefahren so deutlich vor Augen führt.
00:12:43: handeln müssen.
00:12:46: Als Gesellschaft und mehr noch als fürsorgende Person haben wir den Auftrag, unsere Kinder zu schützen – und all das was wir jetzt schon wissen sollte uns zum Handeln bewegen!
00:12:58: Und wie immer fängt alles mit dem Handeln bei uns selbst an.
00:13:04: Denn der erste Schritt ist sich selbst bewusst zu machen, wie wir unser eigenes Handy nutzen…und für was?
00:13:17: Ich verstehe total gut, dass ein Handy die Verbindung zur Welt außerhalb des Elternseins ist.
00:13:24: Durch ein Handy kann ich mich als Fürsorgende dennoch mit anderen austauschen – ich kann mich ablenken informieren und so das Gefühl verhindern, daß es in meinem Leben nur noch Kinderbezogene Themen und Aufgaben gibt.
00:13:38: Gleichzeitig sind die ersten Jahre mit Kindern so prägend für die Kinder, sich später deutlich auszahlt.
00:13:51: Und deswegen mein Appell!
00:13:54: Du solltest darauf achten, dein Handy so einzusetzen dass du die Vorteile nutzen kannst ohne die Interaktion mit deinen Kindern einzuschränken.
00:14:06: Dabei gilt je kompetenter du beim Umgang mit deinen Medien gebraucht bist Je offener kannst du mit deinen Kindern darüber sprechen Denn du bist im Gebrauch von Medien und im Umgang mit schwierigen Situationen eines der wichtigsten Vorbilder.
00:14:22: Kinder lernen durch das Nachahmen, und sie übernehmen bestimmte Verhaltensmuster oder Nutzungsweisen von ihren Eltern.
00:14:29: Indem Du mit gutem Beispiel vorangehst hast Du gute Chancen Deinem Kind einen verantwortungsbewussten Umgang Mit den Medien zu vermitteln Und diese nicht zur Ablenkung Oder gar Trost- oder Beruhigungsmittel einzusetzen.
00:14:45: Die Medienkompetenz von Kindern wird also nicht nur durch Regeln und Worte, sondern vor allen Dingen durch das eigene Verhalten und die Haltung der Eltern beeinflusst.
00:14:57: Dazu ist es wichtig, dass du dich mit dieser Vorbildrolle auseinandersetzt!
00:15:01: Es ist wichtig zu erkennen wie groß dein Einfluss in der Medienerziehung auf dein Kind ist – egal in welchem Alter es sich befindet.
00:15:11: Kinder beobachten und imitieren das Verhalten ihrer Eltern von klein auf.
00:15:17: Und Vorbilder prägen die Entwicklung, und die Ausbildung der eigenen Identität sehr stark!
00:15:23: So wird der Grundstein für eine gesunde Mediennutzung bereits vor der Pubertät gelegt – aber auch wenn dein Kind bereits im teenager Alter ist?
00:15:32: Es ist wichtig weiterhin als gutes Vorbild voranzugehen….
00:15:38: Und daher ist es enorm wichtig, die eigene Mediennutzung zu reflektieren.
00:15:43: Mach dir bewusst wie viel Zeit du tatsächlich mit den digitalen Medien verbringst!
00:15:49: Der Griff zum Smartphone oder Tablet geschieht häufig unbewusst – so merkt man gar nicht, wieviel Zeit durch Mediennitzungen im Alltag insgesamt zusammenkommt.
00:15:59: Wie und wann und wofür nutzt Du die Medien?
00:16:03: Welche Vorteile bringt Dir die Mediennetzung?
00:16:06: Gibt es Nachteile, die Du
00:16:07: erkennst?!
00:16:09: Und was und wie möchtest du deinem Kind davon mitgeben?
00:16:14: Du kannst dich gerne selbst beobachten – und ehrlich bewerten.
00:16:17: Wie oft nutzt du dein Handy, den Computer oder das Fernsehen und wozu?
00:16:25: Läuft zum Beispiel der Fernseher im Hintergrund oder machst du ihn gezielt an- und aus?
00:16:32: Für das Smartphone kannst du gerne die Apps nutzen um deinen Handikonsum in Zahlen ausgedrückt zu bekommen!
00:16:40: Du kannst natürlich deinen digitalen Abhängigkeiten auf die Schläche kommen, indem du mal einen Handy-Fastentag einlegst oder gar eine Woche.
00:16:51: Wenn du dir bewusster machst wann und wozu du die Medien nutzt, dann kannst du auch besser die Benutzung einschränken – und du kannst mit gutem Beispiel vorangehen!
00:17:02: Als nächster Prüfstein der Mediennutzung ist nach Häufigkeit uns weg Der Datenschutz.
00:17:08: Wie gehst du mit deinen persönlichen Daten im Netz um?
00:17:12: Welche Daten gibst Du preis, welche Daten schützt Du ausdrücklich.
00:17:18: Überlegst Du welche Daten wer von Dir sehen und verwerten darf und sprichst Du darüber mit Deinen Kindern!
00:17:26: Wenn Du Deinen Kindern eine stabile Zurückhaltung bei der Preissgabe persönlicher Daten vorlebst dann lernt Dein Kind ganz nebenbei wo und warum Vorsicht geboten ist.
00:17:38: Überprüfe in den Profilen deiner sozialen Netzwerke die Einstellungen und achte darauf, welche Inhalte mit wem geteilt werden.
00:17:48: Sprich mit deinem Kind darüber – und über die Gründe!
00:17:52: Und überprüfe ob es notwendig ist, die Bilder von deinem kind überhaupt in den sozialen Netzwerken zu teilen bzw.
00:18:00: Achte darauf dass es nur schlecht erkennbar ist.
00:18:05: Denn das Netz vergisst nie Und du weißt nicht, wer die Bilder für ganz andere Zwecke nutzt.
00:18:12: Außerdem berühren die Bilder deines Kindes seine Persönlichkeitsrechte.
00:18:17: Als verantwortliche Erwachsener ist es darum eine gute Entscheidung diese zu wahren und nicht ohne Einverständnispreis zu geben.
00:18:27: Ebenso wichtig ist das Prüfen der verwendeten Apps selbst!
00:18:31: Das Auto auf dem Parkplatz wiederfinden, den aktuellen Planetenstand anzeigen lassen oder das iPhone in einen Kaleidoskop oder ein Babyphone zu verwandeln.
00:18:41: Die Smartphone-Apps können fast alles!
00:18:44: Manchmal können sie – oder wollen Sie auch?
00:18:46: – Dinge für die Ihre Funktion gar nicht notwendig ist?
00:18:51: Warum möchte zum Beispiel die Taschenlampenapp auf das Adressbuch zugreifen?
00:18:56: Oder wieso muss das KaleidoScope den Standort
00:18:59: kennen?!
00:19:01: Oder wozu benötigt die Fußball-App das recht kostenpflichtige SMS zu schinken?
00:19:07: Nicht jede App, die unnötigerechte einfordert hat automatisch einen kriminellen Hintergrund.
00:19:14: Vielleicht ist sie einfach nur ungeschickt programmiert!
00:19:17: Für den Nutzer ist es aber jedoch nicht immer zu unterscheiden und auch hier gibt es digitale Helfer – UNDRAD.
00:19:25: Am wichtigsten aber ist es sich das Bewusstmachen, dass kostenlose Apps oftmals automatisch teuer erkauft werden – mit Datentrecker und Datenverlust.
00:19:38: Wenn man eine App installiert hat man nur die Wahl die geforderten Berechtigung zu akzeptieren oder eben nicht.
00:19:46: lehnt man sie ab bekommt man oftmals die App nicht.
00:19:50: da sollte man sich im Klaren sein mit was man zahlt.
00:19:54: Der dritte Schritt ist es das Umfeld auf die Medienbenutzung zu prüfen, dass Medienverhalten von den Großeltern Onkel, Tanten, Cousinen sowie den Geschwistern oder anderen verwandten und bekannten.
00:20:09: Denn all das wirkt auf unsere Kinder ein!
00:20:11: Wenn du deine Medien- und Smartphone Nutzungen und dien deiner Umgebung reflektierst dann kannst Du Dich besser regulieren – Du kannst Regeln aufstellen und Du kannst sie besser in der Familie besprechen.
00:20:26: findet gute Regeln für eure Familie, wann es sinnvoll ist das Gerät beiseite zu legen und warum.
00:20:33: Dabei gibt es Regeln die immer gelten und andere die mitwachsen Kinder merken wenn du Regeln von ihnen einforderst, die du selbst nicht bereit bist einzuhalten.
00:20:45: solche Regeln haben geringen Wert Aber als Familie könnt ihr gemeinsame Ziele vereinbaren und in der Familie offen über Erfolge- und Schwierigkeiten beim Erreichen der individuellen Ziele sprechen.
00:20:58: Ich propagiere hier keinen kalten Entzug, es geht darum einen bewussten Umgang mit den Medien allgemein und dem Smartphone für sich zu finden – für sich persönlich und als Vorbild in der Familien!
00:21:12: Daher endet jetzt meine Podcast-Folge mit folgendem Appell an dich.
00:21:16: Handy aus Gehirn an.
00:21:19: Genieß die Medienpause ganz bewusst!
00:21:22: Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit und dass du einen Teil deiner Medienzeit mir gewidmet hast.
00:21:42: Tschüss.
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