Vertraue und gehe! (2)
Shownotes
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00:00:06: Hallo!
00:00:07: Schön, dass du wieder eingeschaltet hast.
00:00:09: In der letzten Folge hatte ich dir erzählt, das sich plane nebenberuflich als Coach anzufangen und ich hatte dir erzählt welche Katalysatoren diese Entscheidung und die ersten Schritte befördert haben.
00:00:25: Ich hatte dir auch erzählt, dass mein Wunschformat für das Coaching Walk and Talk ist Und ich hatte versprochen, dass sich in dieser Folge ein bisschen mehr darüber erzähle warum das so ist und was ich da genau machen möchte.
00:00:40: Aber zuerst mal eine Frage an dich!
00:00:43: Hast du meine Aufgabe von der letzten Folge umgesetzt?
00:00:46: Hast du etwas Neues gelernt und jemand anderem erzählt und beobachtet wie besser sich das Gelernte verfestigt?
00:01:05: Ich werde jetzt mein Wissen über Coaching verfestigen, indem ich dir ein wenig mehr davon erzähle.
00:01:13: Die meisten verbinden mit Coaching Sport und da kommt es auch her ursprünglich aus den Siebzigeren.
00:01:22: Und dann schwappte es in die Management-Regen!
00:01:27: Die Führungskräfte brauchten bessere Skillsets um mit ihren Mitarbeitern gut umzugehen und so wurden sie gekocht.
00:01:38: Und lange Zeit blieb Coaching deshalb auch eine Geschichte der Führungskräfteentwicklung.
00:01:44: Es startete alles in den USA, weswegen es auch keinen equivalenten Begriff im Deutschen gibt.
00:01:51: Das Coaching kam nach Deutschland und wurde auch dort zur Führungskräfte-Entwicklungsmaßnahme.
00:01:59: Es bliebe den höheren Managementebenen vorbehalten aber man hörte eben Sowohl in Amerika als später auch in Deutschland immer wieder von diesem Coaching.
00:02:10: Und irgendwann nannte sich jeder Coach, alle machten Coaching selbst die normalen Beratungen oder Supervisoren.
00:02:21: und weil sich jeder coach nennen konnte gab es plötzlich ganz viele davon und das hatte dann zur Folge dass wiederum versucht wurde Coaching zu anderen Punkten abzugrenzen.
00:02:35: Das funktioniert vor allen Dingen darüber, was Coaching alles nicht ist.
00:02:40: Und dann natürlich darüber, Was Coaching tatsächlich macht!
00:02:45: Im Großen und Ganzen ist Coaching ein redender Spiegel.
00:02:51: Der Coach kennt den Prozess der Veränderungen anstößt.
00:02:58: Der Selbstreflektion ermöglicht Und das sind nicht immer große Dinge, sondern manchmal ist es einfach nur jemand anderes der einem widerspiegelt was man gerade selbst gesagt oder getan hat.
00:03:12: Dabei ist der größte Katalysator die richtige Frage zu stellen!
00:03:18: Ein guter Coach stellt Fragen auf die der Coachie versucht Antworten zu finden denn genauso funktioniert unser Gehirn.
00:03:27: Wenn wir eine Frage bekommen, versuchen wir mit allen Mitteln eine Antwort zu finden.
00:03:34: Das an sich ist keine neue Erkenntnis aber im Coaching wird dieser Prozess strukturiert.
00:03:42: er läuft nicht zufällig ab und diese Techniken die Coaches anwenden wurden dann erkannt dass sie nicht nur Führungskräften helfen sich weiterzuentwickeln sondern genutzt werden können um jeden anzuregen sich weiterzuentwickeln, sich selbst zu reflektieren.
00:04:05: Im Großen und Ganzen macht das in meinen Augen den Erfolg von der Methode Coaching aus!
00:04:13: Jetzt kann sich jeder Coach nennen... ...und ein Coach werden.
00:04:18: Aber es ist raus aus der Führungsetage – und man kann auch privat – Coaches für sich buchen.
00:04:27: Und was macht man dann so als Coach?
00:04:29: Was will ich
00:04:30: machen?!
00:04:31: Genau das, was ich erzählt habe Ich möchte helfen, dass andere ebenfalls sich selbst reflektieren selber auf gute Ideen kommen was sie tun möchten.
00:04:42: Was ihnen gut tut und sich entsprechend weiterentwicke.
00:04:48: aktive Seelenarbeit also.
00:04:51: Und warum?
00:04:52: Also Walk and Talk Coaching?
00:04:54: Was macht man denn da?
00:04:57: Genau das!
00:04:58: Man geht und redet ein Gehen-und Reden Coaching.
00:05:06: Im üblichen sitzt man nämlich zusammen mit jemandem in einem Raum, auf einem Stuhl.
00:05:12: Aber ich habe für mich festgestellt – Ich sitze viel zu viel!
00:05:16: Das nimmt mir mein Rückenübel und ich schließe von mir auf andere.
00:05:23: Wir sitzen alle zu viel.
00:05:26: Gehen ist gesund Und psychologisch gesehen ist es eine hervorragende Art, andere neuronale Netze zu aktivieren, und zwar die die etwas in Bewegung bringen.
00:05:39: Ja, das passt doch super zusammen!
00:05:42: Denn in geschlossenen Räumen im Sitzen haben wir andere Gedanken als unter freiem Himmel und Unterbewegungen.
00:05:52: Wer geht bekommt Zugang zu anderen Lösungswegen?
00:05:59: Meine Traumcoaches sind Menschen, die genauso wie ich sich weiterentwickeln wollen.
00:06:05: Vielleicht hängen sie gerade fest... Vielleicht wollen Sie Ihre Position im aktuellen Leben bestimmen und dann neu ausrichten.
00:06:15: Vielleicht merken sie auch, dass Sie mit irgendetwas nicht glücklich sind – und wollen dem auf den Grund gehen!
00:06:26: Und ich glaube fest an einen Satz, den ich auch dir mitgeben möchte.
00:06:31: Der Weg zu mir führt immer über das Du.
00:06:37: Was meine ich damit?
00:06:39: Nur im Austausch mit anderen können wir uns selbst besser verstehen… erkennen und schärfen.
00:06:47: Nur im Spiegel des Gegenübers finden wir Zugang zu unserem blinden Fleck!
00:06:53: Wir können Bücher lesen, wir können Selbsttests machen aber das Gespräch mit jemandem anderen der Fragen stellt die uns zwingend eine Antwort zu geben selber nachzudenken Das ist ein Katalysator – das habe ich festgestellt Und diese Erkenntnis wünsche auch meinen Coaches Zeit, mein nächstes Versprechen einzulösen und dir den Unterschied zu erklären zwischen einer Beraterin und einem Coach.
00:07:37: Denn als ich erzählt habe das jetzt Coach anfangen möchte kam die Frage ganz oft ist das nicht das gleiche was du schon machst?
00:07:45: Du berätst einfach Menschen?
00:07:47: Nein!
00:07:47: Das ist es eben nicht denn der Unterschied ist grundsätzlich.
00:07:53: Der größte Unterschied zwischen Berater und Coach ist der Redeanteil.
00:07:59: Als Beraterin treffe ich viele Aussagen, Ich erkläre viel – ich gebe Antworten!
00:08:08: Ich weiß über eine spezifische Sache soviel dass sich anderen nichtwissenden Informationen geben kann.
00:08:18: als Coach.
00:08:21: Bin ich nur der Experte für die Kommunikation?
00:08:24: Nur der Experten für den
00:08:26: Prozess?!
00:08:29: Als Coach höre ich viel mehr zu, Ich frage mir und ich treffe selten Aussagen.
00:08:39: Ich helfe meinen Coaches ihre eigenen Antworten zu finden indem ich spiegle was sie gesagt haben Indem ich frage Was mir nicht klar ist Und indem ich zusammenfasse was ich verstanden habe.
00:08:58: Worin sich beide Berufsformen ähneln ist die Informationsaufnahme.
00:09:05: Das aktive Zuhören, das Paraphrasieren, das Spiegeln und das habe ich über zwanzig Jahre lang trainiert ohne es je Coaching zu nennen!
00:09:18: Und das ist vielleicht die schönste Erkenntnis auf dem ganzen Weg.
00:09:22: Ich muss gar nicht bei Null anfangen.
00:09:25: Der Chor der inneren Kritiker sang.
00:09:27: Du weißt auch gar nicht alles.
00:09:31: Aber beim Coaching kommt es gar nicht darauf an, alles zu wissen.
00:09:34: Es kommt darauf an Lebenserfahrung zu haben?
00:09:37: Check!
00:09:38: Es kommt drauf an gute Fragen zu stellen und es kommt darauf An dem anderen Raum zu geben sich selbst zu sehen.
00:09:52: Yes das kann ich.
00:09:56: Okay Das hört sich jetzt alles doch ein bisschen sehr zu poliert an Denn die Angst bleibt.
00:10:02: Das ist auch gut so!
00:10:04: Ich will niemanden etwas vorgaukeln, Die Zweifel und Ängste bleiben.
00:10:10: Ich bin zu sehr Perfektionistin Und geprägt durch meine Rolle als Unterstützerin und Helferin Dass ich nicht Angst haben würde Ob ich die richtigen Worte finde Ob ich das Problem der anderen richtig verstehe Ob ich meine Ideen und Impulse genügend zurücknehmen kann, um dem Coach ihr Raum zu geben sich selbst zu reflektieren.
00:10:38: Ich glaube aber die Angst gehört dazu!
00:10:41: Und ich glaube sie sind sowas wie eine Begrenzung – eine gesunde Begrenzung als Coach zur Arbeit.
00:10:53: Wenn ich also jetzt zurückblicke auf den Weg, den ich bislang gegangen bin dann bleibt am Ende genau eine Botschaft Und sie stammt aus einem Lied, das sich im Bildungsurlaub letztes Jahr in Deckungsreise Stimme gelernt habe.
00:11:10: Auch eine Reise von tausend Meilen fängt mit dem ersten Schritt an – Vertraue und Gehe!
00:11:21: Das ist eines meiner Mantras in meinem Kopf.
00:11:28: Dann gibt es noch einer Erkenntnis die ich mit dir teilen möchte als Warnung und als Trost zugleich Die Angst vor dem ersten Schritt lässt das Ding, vor dem wir Angst haben Größe erscheinen als es in Realität ist.
00:11:46: Und was kannst du nun tun wenn Du gerade dabei bist etwas zu starten?
00:11:54: Sprich über Dein Plan!
00:11:56: Am besten mit einer Person die Du für Deinen größten Kritiker hältst.
00:12:02: Ok, das hört sich vielleicht eher nach einer Mutprobe an aber genau das ist es auch.
00:12:10: der Weg Aus der Angst ist immer durch die Angst hindurch.
00:12:16: Auch das ist ein Leersatz, den ich mir gemerkt habe – aus einem Vortrag zur Stressreduzierung!
00:12:24: Du kannst Kleinen anfangen.
00:12:27: Für eine kleinen machbaren Sache, die du Angst hast, kannst du einfach den ersten Schritt versuchen und schauen was passiert oder?
00:12:40: Du kannst wie ich mit der KI über deine Idee reden.
00:12:46: Du kannst gerne deine eigenen Zweifel als Gegengewicht zu ihrer Begeisterung setzen.
00:12:53: Aber du kannst dich von den positiven Rückmeldungen gerne motivieren lassen, den nächsten Schritt zu gehen und dann den Nächsten!
00:13:03: Und plötzlich merkst du, du bist auf dem Weg – genau wie ich.
00:13:13: Danke, dass du mich hiermit begleitest.
00:13:15: Ich werde dich auf dem Laufenden halten.
00:13:18: Tschüss!
00:13:18: Bis zur nächsten Folge.
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